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SPD setzt klares Signal für mehr Mitsprache der Mitglieder

„Von diesem Kreisparteitag wird ein Signal der Öffnung ausgehen“, war sich SPD-Kreisvorsitzender Thomas Funk bereits im Vorfeld des Delegiertentreffens, das erstmalig in Walldorf stattfand, sicher. Funks Stellvertreter Roland Portner rief den rund 100 Delegierten und interessierten Mitgliedern, die gekommen waren, um die Satzungsdiskussion zu verfolgen, zu: „Ihr entscheidet heute wie unser Statut aufgestellt sein wird, um unserem Wunsch für größtmögliche Mitgliederbeteiligung gerecht zu werden. Diskutiert intensiv und konstruktiv.“

Höchste Ehrung für zwei SPD-Urgesteine der Metropolregion.

Foto:VRRN, v. l. Verbandsdirektor Ralph Schlusche, Helmut Beck, Uwe Kleefoot, Verbandsvorsitzende Dr. Eva Lohse

Helmut Beck und Uwe Kleefoot mit der Hermann-Heimerich-Plakette ausgezeichnet.
Mit Sinsheims ehemaligen Ersten Bürgermeister Helmut Beck und Uwe Kleefoot, Weinheims Oberbürgermeister i. R., wurde an gleich zwei SPD-Urgesteine aus dem Rhein-Neckar-Kreis im Congress-Center-Pfalzbau in Ludwigshafen die Hermann-Heimerich-Plakette verliehen. Dies ist die höchste Auszeichnung, die durch die Metropolregion Rhein-Neckar verliehen wird; die Zahl der Träger ist auf 12 lebende Persönlichkeiten weltweit beschränkt. Namensgeber ist der ehemalige Mannheimer Oberbürgermeister Hermann Heimerich, der dieses Amt in den Jahren 1928 – 1933 und dann wieder von 1949 – 1955 innehatte. Heimerich gilt als herausragender Vorkämpfer für eine Aufhebung der von Napoleon zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichteten sog. Rheingrenze verbunden mit der Zerschlagung der Kurpfalz. Ein Ziel, das Heimerich nicht erreichte und das erst im Jahre 1969 durch einen Staatsvertrag über die “Zusammenarbeit bei der Raumordnung im Rhein-Neckar-Gebiet” wieder in Angriff genommen wurde. Mit dem Abschluss eines neuen Staatsvertrages im Jahre 2005 wurde dann der heutige Verband Region Rhein-Neckar mit erweiterten Zuständigkeiten und Aufgaben gegründet.

SPD-Fraktion in der Metropolregion fordert Strategie gegen Ärztemangel.

40 % aller Absolventen eines Medizinstudiums gehen nach Abschluss ihrer Ausbildung nicht in den ärztlichen Dienst als niedergelassener Arzt oder in eine Einrichtung zur Behandlung erkrankter Menschen. Die Folgen dieser Entwicklung sind fatal. Der Ärztemangel im Bereich der niedergelassenen Hausärzte insbesondere in weiten Bereichen des ländlichen Raumes ist eklatant spürbar, mit zunehmender Tendenz. Aber nicht nur das sogenannte flache Land ist massiv vom Ärztemangel betroffen, zunehmend ist dieser dieser auch in größeren Städten festzustellen. “Dieser Entwicklung müssen wir mit einer entsprechenden Strategie wirkungsvoll entgegentreten”, so der Appell von Viernheims Bürgermeister Matthias Baaß, SPD-Fraktionschef in der Metropolregion Rhein-Neckar, an die Mitglieder der Verbandsversammlung der Region in ihrer jüngsten Sitzung im Ludwigshafener Pfalzbau.