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Peer Steinbrück: "Sagen, was man denkt, tun, was man sagt."

Klartext für konkrete Ziele. In seiner Bewerbungsrede auf dem SPD-Parteitag unterstreicht Peer Steinbrück den Kontrast zu Angela Merkel. Ein anderer Politikstil und klar benannte Inhalte. Damit will er Wahlkampf machen, Menschen überzeugen. Die Delegierten in Hannover sehen das auch so. Mit überwältigenden 93,5 Prozent machen sie ihn zum Kanzlerkandidaten.

 
„Etwas gerät aus dem Lot in unserem Land“ – was viele denken, weiß auch der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Damit will er sich nicht abfinden. Sondern eine Politik durchsetzen mit klarer Richtung: „Der Mensch im Mittelpunkt“. Damit grenzt er sich ab von der Unverbindlich- und der Orientierungslosigkeit Angela Merkels.
 

Nils Schmid: "Steinbrück hat Kanzlerformat"

Der baden-württembergische Landesvorsitzende Nils Schmid erklärt zur heutigen Nominierung von Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat der SPD: 

 
"Das ist ein Spitzenergebnis nach einer großen Rede von Peer Steinbrück, einer Rede mit Herz und Verstand. Visionär statt beliebig, konkret statt wolkig, bürgernah statt abgehoben - das ist Kanzlerformat! Er hat deutlich gemacht, dass sich das Wertefundament und das Gesellschaftsbild der Sozialdemokratie grundlegend von dem der Union unterscheidet. Bei der SPD gehören soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftskompetenz untrennbar zusammen. Heute ging ein Ruck durch die Partei. Die Entzauberung von Frau Merkel hat begonnen!"

SPD-Regionalverbandsfraktion in tiefer Trauer um Sabine Röhl!

Wir nehmen Abschied von einer aufrechten Sozialdemokratin und einer liebenswerten Fraktionskollegin.
In der Nacht vom 6. auf 7. Dezember ist Sabine Röhl, Landrätin des Kreises Bad Dürkheim, in der Universitätsklinik Heidelberg ihrer schweren Krankheit erlegen. Wir alle sind tief betroffen und erschüttert über den Tod unserer lieben Kollegin Sabine Röhl. Nach ihrer im Sommer 2010 festgestellten Leukämie-Erkrankung wurde nach langer Suche kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres ein Stammzellenspender mit hoher Übereinstimmung gefunden und wir alle waren mit Sabine voller Hoffnung auf eine Genesung. Die im Frühjahr begonnene Stammzellenübertragung zeigte zunächst Erfolg und die behandelnden Ärzte waren optimistisch. Vor wenigen Wochen jedoch verschlechterte sich der Gesundheitszustand von Sabine immer mehr und auch alle ärztliche Kunst war am Ende erfolglos. Unsere liebe Sabine hat den Kampf gegen ihre heimtückische Krankheit verloren; sie musste uns kurz vor Vollendung ihres 55. Lebensjahres verlassen.