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AG 60plus Rhein-Neckar

30.08.2022 in Kreisverband

Krähbuckellauf 2022

 

Der 2. Krähbuckel-Lauf starten am 17. September 2022 – jetzt anmelden

Der erste Krähbuckel-Lauf im September 2021 wurde von den über 100 Teilnehmern mit großer Begeisterung kommentiert. Auch dieses Jahr organisieren die SPD-Ortsvereine Wiesenbach, Bammental und Mauer, unterstützt vom SPD-Kreisverband am Samstag , 17. September diesen Krähbuckel-Lauf. Gestartet wird um 14.00 Uhr an der Biddersbachhalle in Wiesenbach. Es geht zum Bahnhof nach Mauer und wieder zurück und – der Name verpflichtet – jeweils über den Krähbuckel. Die Walking-Gruppen starten 15 Minuten früher und können auch eine verkürzte Strecke wählen.

Mit 8,4 km Länge haben wir wieder dies tolle Strecke vorbereitet, die für alle Laufbegeisterte geeignet ist. Sie führt über größtenteils asphaltierte Wege, bietet kurze Härtetests in den Anstiegen und schnelle flache Teile – ideal zum Ausprobieren, aber auch ein flottes Nachmittags-Training für Geübte. Die schöne Strecke macht mit ihren wunderbaren Ausblicken ins Kraichgau und in Richtung Odenwald einfach gute Laune und heißt am Ende der Ferien auch alle Urlaubsheimkehrer willkommen zurück in unserer schönen Gegend.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung ist unter kraehbuckellauf.de zu finden. Die SPD-Ortsvereine der Krähbuckel-Gemeinden Wiesenbach, Bammental und Mauer freuen sich auf eine rege Teilnahme, möglichst weit über 100, und natürlich auch auf den gemütlichen Abschluss nach den sportlichen Mühen.

Das Plakat zum Lauf findet sich hier.


GGW / SPD Wiesenbach

 

 

19.08.2022 in Reden/Artikel

Xenia Rösch: Zum Tag der Jugend

 

Wir müssen der Jugend mehr zutrauen.

Wir müssen der Jugend mehr zuhören.

Wir müssen die Jugend mehr einbinden.

Ziel sollte es sein, dass jugendliche Mitbestimmung nicht in einem „Wir“- „Die Jugend“ Verhältnis stattfindet, sondern auf Augenhöhe. Auf politischer und insbesondere kommunaler Ebene sind die Belange der Jugend deutlich unterrepräsentiert oder werden gar nicht erst beachtet. Im Sinne von „Jugendliche zahlen keine Steuern usw.“ werden Jugend- Themen gerne auf später verschoben oder mit „nicht so wichtig“ kategorisiert und werden im schlimmsten Fall von zwanzig Mittfünfzigern entschieden, die von Jugend genauso viel Ahnung haben, wie die heutige Jugend von VHS – Kassetten.

Jedoch: Die Jugend von heute sind die Steuerzahler von morgen. Ganz im Sinne der Klimakrise sollte man aufpassen, dass Probleme jetzt schon da sind und nicht auf später verschoben werden können, nur weil die Lösungen Geld kosten oder man mal was anders machen müsste, als man es gewohnt ist.

In der Planung für Neubaugebiete oder Ortsmittenerneuerungen müssen jetzt schon Plätze und Rückzugsmöglichkeiten eingeplant werden, an denen sich unsere Jugend treffen und austauschen kann. Auch müssen wir anfangen, gewisse Verhaltensweisen der Jugend zu tolerieren.

 

09.08.2022 in Aus dem Parteileben

60 plus Heilbronn auf Erlebnistour rund um das Tal des Köpferbaches

 

Das Naturschutzgebiet Köpfertal im Osten der Stadt Heilbronn ist in und um Heilbronn ein Begriff für Naturerlebnis. Und so folgten der Einladung der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus Heilbronn Stadt & Land zur schon traditionellen Sommerwanderung durch das „Köpfertal“, 25 SPD-Seniorinnen und Senioren, um dieses naturnahe Erholungsgebiet erstmals kennen zu lernen oder es wieder einmal zu erleben. Was man auf dieser rund vier Kilometer langen Wanderstrecke in zweieinhalb Stunden sehen und erfahren konnte, war natürlich auch den besonderen Kenntnissen des „Wanderführers“ und AG-Vorsitzenden Sieghart Brenner, bekanntlich ehemaliger Förster, zu verdanken.

 

Das 1985 vom Regierungspräsidium Stuttgart als „Naturschutzgebiet Köpfertal“ bestimmte Refugium erstreckt sich auf einer Fläche von 32 ha und stellt eine ökologisch wertvolle Fläche für Erholung und Schutz naturnaher Lebensräume mit reicher Flora und Fauna dar. Im Köpfertal wechseln sich Wiesen sowie Feucht- und Waldgebiete ab. Typische Baumarten, Sträucher, Stauden, Gräser, Blüten und Kräuter bilden die bachbegleitende Vegetation. Besonders erwähnenswert sind die Kopfweiden, die möglicherweise dem Bachtal den Namen gegeben haben. Es ist dies keine eigene Baumart, sondern ihre charakteristische Form Ergebnis regelmäßiger Beschneidung - „Köpfen“ von einzelnen Rot- und Bruchweiden - heute durch den Naturschutzbund (NABU). Deren Ruten, normalerweise zum Korbmachen verwendet, wurden in den nahen gelegenen Weinbergen zum Binden der Reben genutzt. Über die Köpfer-Stauanlage, 1935 an Stelle eines seit altersher bestehenden Sees angelegt, kommt man nach etwa einem Kilometer an die „Köpferanlage“. Diese wurde Ende des 19. Jahrhunderts durch den Heilbronner Verschönerungsverein geschaffen: Kapelle mit Mönchskopf, gefasster Brunnen, kleiner Teich, Sitzmöglichkeiten, Steinbrückchen. Dann der frühere „Musikpavillon“, in dessen Inneren ein aufgeschlagenes dickes Buch aus Holz, die „Köpfer-Sage“ mittels eingeritzter Schnörkelschrift wiedergibt.

 

Auf dem Rückweg über einen Teil des Skulpturenwegs kann man feine Holzfiguren betrachten, die mit der Kettensäge geschnitzt wurden. Weiter geht es auf dem Köpferweg, an einem Bunkermauerrest des ehemaligen Schießstandes befindet sich eine Gedenktafel. Zusammen mit den im Jahr 2010 verlegten „Stolpersteinen“ wird an die Hinrichtung von 24 französischen Widerstandskämpfern durch die Gestapo im August 1944 erinnert. Ein Abstecher führt zum „Ehrenfriedhof“, der 1944 angelegt wurde, um viele Opfer (über 7000 Tote) des Fliegerangriffs auf die Heilbronner Innenstadt am 4. Dezember zu beerdigen. Nach kurzem Weg, wieder durch das untere Köpfertal, sieht man zwischen Wald- u. Parkgelände das städtische Senioren-Pflegeheim Katharinenstift. Das Ende des Köpferbachs ist erreicht, denn jenseits der Straße wird aus dem Köpfer- der Pfühlbach. Dieser speist mit noch einigen Quellen den Trappensee und im Pfühlpark den Pfühlsee, ehe er verdolt in der Heilbronner Innenstadt in den Neckar mündet.

 

Sieghart Brenner