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AG 60plus Rhein-Neckar

Nominierung für den Landesvorstand der SPD: AG 60plus setzt auf Mitgestaltung

Stuttgart, 18. April 2026 – Der Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft 60plus Baden-Württemberg hat Ute May als Landesvorsitzende und Jens Béchu als ihren Stellvertreter für die bevorstehenden Landesvorstandswahlen der SPD nominiert. Die Entscheidung unterstreicht den Willen der Älteren Generation, aktiv an der Gestaltung der Zukunft der Partei teilzunehmen.

„Wir wollen selbst die Themen mitgestalten, die uns betreffen“, erklärt Ute May. Im aktuellen 26-köpfigen Landesvorstand sind nur zwei Mitglieder über 60 Jahre alt – obwohl über 58 Prozent der SPD-Mitglieder in Baden-Württemberg dieser Altersgruppe angehören. Bei den Delegierten zum Bundesparteitag fehlt zudem jegliche Vertretung Älterer über 60. „Das ist ein klares Ungleichgewicht“, betont Jens Béchu.

Die AG 60plus fördert gerne den Nachwuchs, fordert aber auch Sichtbarkeit und Beteiligung. „Wir bringen reiche Erfahrung aus Partei, Beruf und Leben mit“, sagt May. Ziel ist es, die SPD zukunftsfähig zu machen – nicht rückwärtsgewandt, sondern gestaltend für die nächsten zehn Jahre. Die Arbeitsgemeinschaft will gestärkt werden: Sie spricht niederschwellig auch Nichtmitglieder an, die aktiv mitarbeiten können, und adressiert gezielt Wählergruppen. „Nur wenn sich unsere älteren Mitglieder repräsentiert fühlen, bleiben sie der Partei verbunden“, so Béchu.

Die Nominierung soll das Gewicht der AG 60plus in der SPD Baden-Württemberg unterstreichen.

SPD Baden-Württemberg stellt sich neu auf – Landesparteitag mit Neuwahlen vorgezogen

Der Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg hat in seiner heutigen Sitzung zentrale Beschlüsse zur Aufarbeitung der Landtagswahl 2026 sowie zur organisatorischen und personellen Neuaufstellung der Partei gefasst. Ziel ist es, die notwendigen Konsequenzen aus dem Wahlergebnis zu ziehen und zugleich zügig die Voraussetzungen für einen Neustart der SPD im Land zu schaffen.

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In den letzten Monaten habt ihr alles gegeben. Ihr seid nach Feierabend an die Haustüren gegangen, habt bei Wind und Wetter Plakate geklebt und hunderte Gespräche geführt. Ihr habt eure Freizeit geopfert, weil ihr an ein gerechteres Baden-Württemberg glaubt.