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AG 60plus Rhein-Neckar

06.11.2022 in Aus dem Parteileben

Mannheimer SPD-Senior*innen spenden Rot-Ahorn für die BUGA

 

Im September hatte mit sehr großer Beteiligung die Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus im SPD-Kreisverband Mannheim zum Besuch des BUGA-Geländes auf Spinelli eingeladen. In diesem Zusammenhang wurde die Idee geboren, zur Unterstützung der BUGA einen Baum zu spenden.

„Als SPD-Arbeitsgemeinschaft war es für uns keine Frage, dass wir aus der Baumliste des BUGA-Freundeskreises einen Rot-Ahorn-Baum ausgesucht haben“, so Evi Korta-Petry, die stellvertretende AG-Vorsitzende. Am letzten Freitag trafen sich in der Parkschale am Rande des Spinelli-Geländes Evi Korta-Petry, Mathias Kohler und Harry Kroiss vom Vorstand der AG SPD 60 plus, die vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Thorsten Riehle begleitet wurden, mit Lydia Frotscher, Abteilungsleiterin für die gärtnerische Gestaltung der BUGA, David Ruf, Referent der BUGA-Geschäftsführung sowie Gerda Brand vom Vorstand des BUGA-Freundeskreises.

Lydia Frotscher informierte, dass der Rot-Ahorn in Nord-Amerika beheimatet ist und der klassische Baum für den berühmten „Indian Summer ist, der im Herbst recht lange seine Blätter trägt. Seit den 60er Jahren wird er auch in Europa gepflanzt. Der Baum wird bis zu 15 Metern hoch und wächst mit mehreren Aststämmen. Für Bienen und Insekten ist der Rot-Ahorn eine wahre Futtergrube. Er gilt als Klima-Baum und verträgt Kälte genauso wie lange Trockenzeiten, Starkregen und hohe Temperaturen. Die Parkschale, wo der AG SPD 60 plus gestiftete Baum gepflanzt wurde, wird ein Spiel- und Bewegungspark zwischen der Randbebauung und dem Spinelli-Park werden, der ausreichend Platz für Bewegung, Sport und Spiel für alle Generationen bieten soll. Gerda Brand vom Vorstand des BUGA-Freundeskreises überreichte dem Vorstand der AG SPD 60 plus eine Spendenurkunde (siehe Foto). „Wir begrüßen es sehr, wenn noch weitere Gruppen, Organisationen oder Einzelpersonen die BUGA mit einem Baum unterstützen. Bäume spenden Sauerstoff und speichern CO²,“ betont Harry Kroiss, der die Baumspende organisiert hatte.

 

06.11.2022 in Aus dem Parteileben

60 plus Heilbronn: Von den Mühen und Freuden der Rundfunkarbeit

 

Beim Monatstreffen der SPD-Arbeitsgemeinschaft Heilbronn Stadt & Land kann es auch mal heiter statt politisch zugehen. Der AG-Vorsitzende Sieghart Brenner hatte Wolfgang Walker gewinnen können. Wer kennt ihn nicht, den Stuttgarter Rundfunk-Mann mit der sonoren, warmherzigen Stimme, wohlbekannt von der nachmittäglichen Sendung jeden Werktag von 15 bis 16 Uhr, die er 26 Jahren lang moderierte: „U.A.w.g. – Um Antwort wird gebeten“.

Walker ist eigentlich Badener, 1946 in Mannheim geboren. In seiner Handwerker-Familie gab es ein großes Rundfunkgerät. Vor allem das Hörspiel um 17 Uhr faszinierte ihn. Da wollte er auch mal dabei sein, wenn auch nur als Hintergrundstimme. Auf ein ungelenkes Bewerbungsschreiben als 16Jähriger erhielt er vom SDR-Studio Heidelberg eine Einladung zu einer Mikrofonprobe mit sachlichem, engagierten und Mundart-Text. Als er dann in dem schalldichten Raum voller Enthusiasmus einen Text aus Werthers Leiden, gefärbt in Mannemer Dialekt, vortrug, war es aus. Abi, Studium und Sprechbildung wurde erstmal verlangt.

Nach Germanistik-Studium und Praktikum beim Südwestfunk kam er wieder zum Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart, allerdings nicht, wie angestrebt, in die Kultur- sondern in die Unterhaltungsredaktion. Aus dieser Zeit wusste Walker einige Anekdoten zu berichten („Zölibat ist eine priesterlose Ehe“), erst recht dann von seinen „Abenteuern“ auf dem Cannstatter Wasen, wo er die Betreiber der Fahrgeschäfte in voller Fahrt interviewen sollte. Für Walker waren die ersten Funk-Jahre „Learning by doing.“

Später interviewte Walker bekannte Mitbürger zu ihrem Lebenslauf. „40 Minuten Wort ohne Musikpassagen“. Begegnungen unter anderem mit Erich Kästner, Heinz Rühmann, Rudolf Platte, Paul Hörbiger, Johannes Heesters, O.E. Hasse, Peter Frankenfeld, Peter Ustinov, Elly Beinhorn, Lilly Palmer, Erika Köth. Über diese Gespräche wusste Walker amüsante Stories zu berichten.

Es folgte der Einsatz in der Frühsendung um fünf Uhr mit Rainer Nitschke „Gut aufgelegt“, wo er nicht immer so gut aufgelegt war. Die Sendung „Um Antwort wird gebeten -U.A.w.g." wurde zu seinem Markenzeichen. „Das war
soziales Radio" - da kamen alle möglichen Anliegen, Probleme und
Sorgen zu Wort, wurden Hilfen, mehr oder weniger wertvolle Gebrauchsgegenstände aus privatem Fundus sowie soziale Bekanntschaften und auch mal Tiere vermittelt, und „hinter den Kulissen“ mit einer Kollegin noch mit Rückrufen persönliche Fragen der Hörer/innen erörtert und geklärt. Nicht von ungefähr bekam Walker für diese Lebenshilfe-Sendung zweimal das Bundesverdienstkreuz. Und bei seiner letzten Sendung und Verabschiedung in den Ruhestand am 29. Juni 2007 in Hagnau am
Bodensee fanden sich mehr als 3000 Hörer/innen ein, um ihre Würdigung für
„U,A,w.g.“ als wichtiges soziales Bindeglied auszudrücken.

Die weitaus längste Zeit seiner Rundfunk-Jahre in Stuttgart erlebte Walker beim Süddeutschen Rundfunk bzw. - seit dem Zusammenschluss mit dem Südwestfunk (SWF) am 1. Oktober 1998 - dem Südwestrundfunk (SWR). Laut Walker hatte man damals noch „Ehrfurcht vor schneeweißen Haaren“, wie es in dem Lied von Camillo Felgen heißt, das in der SDR-Sendung „Sie wünschen, wir spielen“ gut ankam. Doch das Alter nimmt Walker mit Humor. Stellvertretend dafür gab er ein Gedicht über dem Alter geschuldeten Beschwernissen und Vergesslichkeit zum Besten, aus einem von vier vergriffenen Bändchen, die entstanden sind aus Gedichtanfängen, die Hörer kannten und die von anderen Hörern vervollständigt wurden. Richtig lustig wurde es bei den SPD-Senioren, als Wolfgang Walker noch einige Sketche vortrug. (hs).

 

02.11.2022 in Veranstaltungen

Einladung zum #Debattencamp - Komm mit uns ins Gespräch!

 

Komm mit Saskia Esken, SPD, Olaf Scholz, Kevin Kühnert, Lars Klingbeil und vielen mehr ins Gespräch!


Über 39 Sessions, mehr als 100 Speaker*innen und über 150 Impulse: Samstag und Sonntag findet unser #Debattenkonvent der Bundes-SPD in Berlin statt. Dort erwarten euch leidenschaftliche Debatten, frische Ideen und klare Positionen.