Mit der Übertragung der Funktion des Sprechers der SPD-Fraktion im 45-köpfigen Planungsausschuss des Verbandes Region Rhein-Neckar auf den Mannheimer Baubürgermeister Lothar Quast hat die SPD eine Idealbesetzung getroffen. Als ausgewiesener und allseits anerkannter Fachmann wird sich Lothar Quast damit künftig noch stärker in die Entscheidungen des Verbandes einbringen. Dies ist auch unter dem Gesichtspunkt zu sehen, dass in den nächsten Monaten entscheidende Weichenstellungen in Richtung Aufstellung eines "Einheitlichen Regionalplanes" für die zur Metropolregion Rhein-Neckar gehörenden Teilbereiche der Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz zu treffen sind. Wir werden hierbei insbesondere auch darauf zu achten haben, dass sich die Chancen und Möglichkeiten der strukturell teilweise sehr unterschiedlichen Teilräume der Region in dem Plan in ausgewogener Weise wiederfinden, so Lothar Quast.
Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, wird auch in den nächsten 5 Jahren als Vorsitzender des Ausschusses für Regionalentwicklung und Regionalmanagement der Metropolregion "Rhein-Neckar" diesen wichtigen Ausschuss mit 27 Mitgliedern aus den drei Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz leiten, so das einstimmige Votum der 96-köpfigen Verbandsversammlung im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung im historischen Rittersaal des Mannheimer Schlosses.
Bei ihrer letzten Sitzung in Dielheim äußerte die SPD Rhein-Neckar „volles Verständnis und breite Unterstützung“ für den Bildungsstreik der Studierenden in Heidelberg und anderswo.
Kreisvorsitzender Thomas Funk nutzte die Gelegenheit für scharfe Kritik an der Landesregierung: „Minister Frankenberg erklärt immer nur was nicht geht und läßt Hochschulen und Studierende im Regen stehen.“ Von Ministerpräsident Oettinger und seinem designierten Nachfolger Mappus höre man überhaupt nichts zu dem Thema. „Eine solche Konzeptlosigkeit ist einem Bildungsland mit exzellenten Universitäten unwürdig.“