Was ist heiß begehrt, mal eine runde Sache, mal viel Käse? Pizza. Und Politik. Wir haben beides zusammengebracht und junge Menschen auf eine lockere Runde mit ihren (zukünftigen) Bundestags- oder Landtagsabgeordneten eingeladen. Es gab Pizza for free und jede*r konnte diskutieren, Fragen stellen, plaudern, oder einfach nur dabei sein. Pizza&Politik fand in den ersten Juli-Tagen in ganz Baden-Württemberg statt.
Alle Termine & Kontakt: https://www.pizzaundpolitik.de/p_p-in-deiner-naehe/
Am 15. Juli um 18:30 Uhr in Lobbach: Gerald Knaus zum Thema „Migration ohne Grenzen?“
Der Migrationsforscher Gerald Knaus kommt zu Vortrag und Diskussion zu den Lobbacher Gesprächen in die Manfred-Sauer-Stiftung (Neurott 20, Lobbach). Am 15. Juli 2021 um 18:30 Uhr diskutiert er mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Lars Castellucci über die Ideen und Möglichkeiten einer humanen Politik zur Migration.
An den Außengrenzen Europas herrscht heute Ausnahmezustand: Zigtausend Menschen drängen jedes Jahr herein. Kann man ihnen helfen? Soll man sie stoppen? Wer entscheidet darüber? Wie kommt es, dass trotz Seenotrettung die Zahl Ertrunkener so hoch ist? Ist es möglich, an Europas Grenzen Kontrolle mit Respekt für Menschenwürde zu verbinden?
Als Vorsitzender der Denkfabrik Europäische Stabilitätsinitiative (ESI) berät Gerald Knaus Regierungen und hat u. a. 2016/16 den Impuls für das EU-Türkei-Abkommen gegeben. Nach Studium in Oxford, Brüssel und Bologna und Lehrtätigkeit an der Universität von Tschernowitz (Ukraine) arbeitete er über Jahre in Bosnien und im Kosovo sowohl für internationale wie für Nichtregierungsorganisationen (NGO). Zudem war Knaus fünf Jahre am Carr Center for Human Rights Policy der Harvard Kennedy School (USA) tätig und ist Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations. 2020 veröffentlichte er den Spiegel-Bestseller "Welche Grenzen brauchen wir?" zur Zukunft der Flüchtlings- und Migrationspolitik.
Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Der Eintritt ist frei, wegen der aktuellen Corona-Maßnahmen wird jedoch um Anmeldung per E-Mail an info@lobbachergespraeche.de oder telefonisch unter 0 62 62 91 82 42 (Anrufbeantworter) gebeten.
Corona - Hinweise: Die aktuellen Hygieneauflagen gestatten leider nur eine sehr begrenzte Anzahl an Gästen. Bei Anmeldung per E-Mail an info@lobbachergespraeche.de oder telefonisch unter Rufnummer 0 62 62 91 82 42 (Anrufbeantworter) reservieren wir einen Sitzplatz. Die Veranstaltung wird online übertragen. Alle erforderlichen Informationen finden sich auf www.lobbachergespraeche.de.
Videostream: Die Veranstaltung in Lobbach wird zeitgleich gestreamt, so dass auch alle Interessierten, die möglicherweise verhindert sind, der Diskussion folgen können. Dazu einfach dem logenden Link folgen und einwählen
https://www.youtube.com/watch?v=-gUz6BA-wAI
Beim ersten Präsenz-Treffen der SPD-AG 60 plus Heilbronn Stadt & Land nach neun Monaten Pause aufgrund der Corona-Pandemie konnte der 60 plus-Kreisvorsitzende Sieghart Brenner den Heilbronner Bundestagsabgeordneten Josip Juratovic MdB sowie den Kandidaten für den Wahlkreis Neckar-Zaber, Thomas Utz, begrüßen.
Rund 40 Besucher waren gekommen, um den Vorstellungen der beiden Kandidaten zu lauschen. Der 32jährige Thomas Utz ist SPD-Ortsvereinsvorsitzender in Murr a.d.Murr, Gemeinderat und Kreisrat sowie Mitglied im SPD-Landesvorstand. Nach mehrjährigen Berufserfahrungen im Bankensektor ist er nun in der Automobilindustrie tätig. Die Kfz-Branche stehe in einem entscheidenden Transformationsprozess hin zur E-Mobilität. Die SPD müsse hier für Bildung und Qualifizierung eintreten, damit die Arbeitsplätze erhalten werden. Josip Juratovic vertritt den Wahlkreis Heilbronn seit 16 Jahren im Deutschen Bundestag. In diesen Jahren sei er kein Zirkuspferd, sondern Ackergaul gewesen und habe die sozialdemokratischen Anliegen unserer
ehemaligen Arbeiter-Partei hochgehalten. Er streite für ein starkes Europa, aber auch für den Wegfall oder die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze, damit mehr Geld in die Sozialkassen fließe.
Beide Kandidaten waren sich einig,dass es nun darauf ankomme, Olaf Scholz als Kanzlerkandidat zu unterstützen. Dazu brauche es trotz macher innerparteilichen Zwistigkeiten eine Geschlossenheit der SPD nach außen. Die SPD sei und bleibe die Partei der sozialen Gerechtigkeit. Es gehe darum, dieses Grundvertrauen auch in die die Bevölkerungsschichten zu tragen, die von der Politik enttäuscht sind. In den Bereichen bezahlbares Wohnen, sichere Arbeitsplätze, Absicherung in Krankheit und Alter sowie den Herausforderungen von Digitalisierung und Klimaschutz könne mit der SPD noch viel mehr erreicht werden.