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AG 60plus Rhein-Neckar

17.08.2020 in Aus dem Parteileben

Corona-Krise: 60 plus Stuttgart interviewt Prof. Dr. Karl Lauterbach

 

Welche Herausforderungen mit der Corona-Krise auf uns zukommen, hätten wir uns vor einigen Monaten noch nicht vorzustellen gewagt. Nachdem die Verbreitung des Virus durch einschneidende Maßnahmen, die die Bürgerinnen und Bürgern mit hoher Eigenverantwortung für sich und andere mitgetragen haben, verlangsamt werden konnte, entwickelt sich die Lage gerade wieder leider sehr dynamisch.

Die SPD 60 plus Stuttgart hatte Gelegenheit, ein Interview mit Prof. Dr. Karl Lauterbach zu führen. Der Mediziner und Gesundheitsökonom ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestags. 

Nach der Begrüßung wurden insbesondere die Themen

angesprochen. Anschließend gab Karl Lauterbach einen Ausblick.

 

11.08.2020 in Aus dem Parteileben

60 plus Heilbronn auf dem Natura-Trail

 

Es gehört seit einigen Jahren zum „Ferienprogramm“ der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus Heilbronn Stadt & Land, im Hochsommer zu einer Erkundung der Natur einzuladen. Diesmal ging es zu einer Wanderung durch das Heilbronner Naturschutzgebiet „Schilfsandsteinbruch beim Jägerhaus“. 

Der von den Heilbronner NaturFreunden unter der Mithilfe von Sieghart Brenner 2011 begründete Natura-Trail „Rund um das Jägerhaus“ umfasst eine 9 km lange Rundwanderung durch eine waldreiche Keuperlandschaft und durch Weinberge im Heilbronner Osten. Die SPD-Senioren konzentrierten sich in diesen Pandemiezeiten und bei Temperaturen von über 30 Grad auf die 2 km-Strecke im Schilfsandsteinbruch, gespickt mit einer Fülle naturkundlicher Informationen durch Sieghart Brenner.   

 

15.11.2019 in Aus dem Parteileben

60 plus Heilbronn einhellig für bessere Beziehungen zu Russland

 

Anlässlich des Mauerfalls vor 30 Jahren befasste sich die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus
Heilbronn Stadt & Land mit der Entwicklung Russlands in diesem Zeitraum. Dazu
konnte die Russland-Expertin Vera Rogova, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Leibniz-Institut Hessische Friedens- und Konfliktforschung, als Referentin gewonnen werden. Maßgeblichen Anteil an der Wiedervereinigung Deutschlands hatte insbesondere Michail Gorbatschow. Diese politische Öffnung und Entspannungspolitik führte auch zum Ende des Kalten Kriegs und zur friedlichen Auflösung des Ostblocks.

In der Jelzin-Ära verstärkte sich die Annäherung an den Westen. Doch die Übernahme des marktwirtschaftlichen Systems quasi über Nacht überforderte Russland und brachte Chaos und kapitalistische Auswüchse, zerstörte die wirtschaftliche und politische Ordnung. Gleichzeitig unterstützte der Westen virulent den Transformationsprozess in den postsowjetischen Ländern, die nach EU- und Nato-Beitritt drängten.

Nach dem Rücktritt Jelzins kam 1999 Vladimir Putin an die Macht. Er sollte der schmachvollen Niedergang und dem Einflussverlust der einstigen Weltmacht Einhalt gebieten. Mit der Einbindung von „Zwischeneuropa“ in das westliche System und der Erweiterung der Nato bis an russische Grenzen fühlte sich Russland in seinen Sicherheitsinteressen bedroht.

Als kurzsichtig wertete Rogova, ein Assoziierungsabkommen mit der Ukraine ohne Konsultation Moskaus abschließen zu wollen, was dann ja im Februar 2014 zu den Euro- Maidan- Protesten und zum Regierungssturz führte. Mit der Besetzung der autonomen ukrainischen Republik Krim und der Eingliederung nach umstrittenem Referendum manövrierte sich Russland endgültig ins weltpolitische Abseits.

Russland ist in 20 Jahren Putin-Herrschaft nicht aus der wirtschaftlichen Stagnation herausgekommen. Putin legt es darauf, innenpolitische Spannungen, denen er zunehmend autoritär mit Einschränkungen bürgerlicher Freiheiten begegnet, durch außenpolitisches Machtgebaren zu kompensieren. ssor betrachtet, insbesondere weil es im Besitz der

Einhellig sprach man sich für bessere Beziehungen zu Russland aus, auch möglichst für eine Aufhebung der für beide Seiten abträglichen Sanktionen, selbst wenn man die Annektion der Halbinsel Krim realpolitisch akzeptieren müsse:
„Wir brauchen Russland als Partner, und Russland braucht uns“, so das Fazit. (H. S.)