Fraktion
SPD-Fraktion in der Metropolregion sieht ihre Auffassung durch Fachgutachten klar bestätigt.
Bereits vor drei Jahren hat die SPD-Fraktion in der Metropolregion das Erfordernis eines “neuen” Regionalflughafens für den Bereich des Verbandsgebietes Rhein-Neckar infrage gestellt. Die Gründe für ihre seinerzeit ablehnende Haltung waren bedingt durch die Tatsache, dass der Charter- u. Frachtluftverkehr sowie der internationale Flugverkehr ohnehin nicht in Mannheim sondern schon derzeit über die benachbarten Flughäfen Fraport in Frankfurt und Baden-Airport sowie über den Flughafen in Stuttgart abgewickelt wird. Bleibt also für den Bereich der Metropolregion Rhein-Neckar nur noch das Marktsegment Business-Aviation, also der geschäftliche Flugverkehr, und als mögliche Ergänzung der Passagier-Luftverkehr auf nationalen und evtl. europäischen Kurzstrecken. Nachdem auch der zwischenzeitlich ins Gespräch gebrachte Standort Coleman Barracks im Mannheimer Norden als möglicher Standort eines neuen Regionalflughafens definitiv zu den Akten gelegt worden war, war die Haltung der SPD-Regionalverbandsfraktion, die im Übrigen von einer überwältigenden Mehrheit der betroffenen Kommunen und dren Bevölkerung geteilt wurde, eindrucksvoll bestätigt.
SPD-Fraktion in der Metropolregion stellt Antrag “Strategie gegen Ärztemangel”.
Noch zu Beginn dieses Jahrhunderts prognostizierten Fachleute im Bereich des Gesundheitswesens eine Ärzteschwemme. Dieser Begriff ist zwischenzeitlich in der öffentlichen Diskussion zum Thema “Ärztemangel” geworden, stellt Matthias Baaß, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Metropolregion Rhein-Neckar und Bürgermeister der südhessischen Stadt Viernheim, fest. Daran wird auch das aktuell von Gesundheitsminister Gröhe in den Bundestag eingebrachte “Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz” nicht viel ändern. Die hausärztliche Versorgung in der Fläche ist in weiten Teilen Deutschlands teilweise massiv spürbar gefährdet, dies gilt auch für unsere Region an Rhein und Neckar. Und nicht nur die eher ländlich strukturierten Teile unserer Region sind von einer zunehmenden Ausdünnung der ärztlichen Versorgung betroffen, auch in den Randlagen unserer Städte und deren direktem Umland ist der Ärztemangel bereits angekommen, so Matthias Baaß.
Mutterstadt bestätigt mit 95 % Zustimmung ihren seitherigen Bürgermeister.
Dass Hans-Dieter Schneider, seit 2007 Bürgermeister der vorderpfälzischen Gemeinde Mutterstadt, bei der Wahl am vergangenen Sonntag in seinem Amt bestätigt werden wird, war von vornherein eine klare Sache; hatte sich doch keine Mitbewerber um dieses Amt in der 12.500 Einwohnergemeinde gefunden, der gegen den überaus erfolgreichen und beliebten Amtsinhaber Hans-Dieter Schneider seinen Hut in den Ring werfen wollte. Dieser hätte sich sicher eine höhere Wahlbeteiligung als 36,5 % gewünscht; objektiv gesehen ist dies jedoch bei nur einem Bewerber durchaus akzeptabel und macht deutlich, dass die Bevölkerung von Mutterstadt mit der Amtsführung ihres bisherigen Bürgermeisters unisono sehr zufrieden war. Für Hans-Dieter Schneider ist dieser überwältigende Vertrauensbeweis Verpflichtung und Auftrag zugleich die Gemeinde Mutterstadt weiterzuentwickeln und Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger zu sein.