Fraktion
Zahlreiche Funktionen neu zu besetzen; Helmut Beck bleibt (vorerst) Geschäftsführer.
Ein umfangreiches Arbeitsprogramm steht der SPD-Fraktion in der Metropolregion bis zur Neukonstituierung der Verbandsversammlung des Verbandes Region Rhein-Neckar am 26. September d. J. ins Haus. So sind neben der Besetzung der einzelnen Funktionen des Fraktionsvorstandes auch die Mitglieder der Fraktion in den Gremien des Verbandes (Verwaltungsrat, Planungsausschuss, Ausschuss für Regionalentwicklung u. Regionalmanagement) sowie deren Stellvertretungen neu zu besetzen. Aber auch innerhalb der Fraktion, die künftig voraussichtlich 28 Mitglieder haben wird (derzeit 30), werden einschneidende personelle Veränderungen eintreten. So werden neun derzeitige Fraktionsmitglieder der neuen Fraktion nicht mehr angehören; darunter mit Uwe Kleefoot, dem früheren Weinheimer Oberbürgermeister, der auch das Amt des ersten stellvertretenden Verbandsvorsitzenden innehat, und Sinsheims ehemaligen Ersten Bürgermeister Helmut Beck, der seit vielen Jahren die Geschäfte der Fraktion führt, zwei Oldtimer, die seit vielen Jahren im regionalen Bereich tätig sind. Gleiches gilt für den langjährigen Mannheimer Stadtrat Prof. Dr. Horst Wagenblass und für Klaus Stalter, Altbürgermeister der südpfälzer Verbandsgemeinde Landau-Land. Auch die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Heidelberger Gemeinderat, Prof. Dr. Anke Schuster, wird ihr Mandat im Verband Region Rhein-Neckar aus Zeitgründen in andere Hände legen. Helmut Beck wird allerdings dem einhelligen Wunsch der SPD-Fraktion Rechnung tragen und das Amt des ehrenamtlichen Fraktionsgeschäftsführers, dann ohne politisches Mandat, fortführen, bis sich ein möglicher Nachfolger findet; derzeit ist dies jedoch zeitlich noch nicht absehbar.
SPD-Regionalverbandsfraktion startet Initiative “Entwicklung EU-Förderprogramm”.
Mit einer parteiübergreifenden Initiative will die SPD-Fraktion in der Metropolregion Rhein-Neckar erreichen, dass das Projekt “Neubau Hochstraße-Nord” in Ludwigshafen als eine Maßnahme von überregionaler Bedeutung eingestuft und in ein EU-Förderprogramm aufgenommen wird. Hierbei geht die SPD von der Überlegung aus, dass das EU-Projekt Rhine-Alpine-Corridor (früher: CODE 24), das den Ausbau der Verkehrswege von Rotterdam über Mannheim bis Genua auf der Bahn, der Straße und dem Wasser zum Ziel hat, nur dann seine volle Wirkung entfalten kann, wenn die an diese Nord-Süd-Magistrale angrenzenden Regionen verkehrsmäßig einbezogen und angeschlossen werden, so SPD-Fraktionsgeschäftsführer Helmut Beck (Sinsheim).