Zwei lange Tage im Bus von und nach Wien und dort ein volles, anstrengendes Programm haben sich rückblickend für die 32 Seniorinnen und Senioren der Freiburger SPD und einige Gäste voll gelohnt. Nicht nur wegen des traumhaften Herbstwetters und der so zahlreichen Attraktionen Wiens, sondern vor allem auch wegen der Fülle an Mut machenden Informationen über das sehr erfolgreiche Sozialwesen der Donaumetropole.
Dank der Kontakte des für die Reise verantwortlichen Alt-Sozialbürgermeisters Hansjörg See erwartete die Reisegruppe daher nicht nur ein sorgfältig zusammengestelltes touristisches Programm, sondern vor allem auch hochkarätige Partner und Informanten von den Akteuren der Wiener Sozialpolitik. So gab die Vizepräsidentin des Wiener Landtags, der sich mit dem Gemeindeparlament das Rathaus teilt, beim Besuch im Rathaus der Freiburger Reisegruppe eine beeindruckende Übersicht über das Wiener Sozialwesen. Ausführlich vorgestellt wurde auch die Arbeit der „Volkshilfe Wien“, als großer Sozialverband zu vergleichen mit der Arbeiterwohlfahrt bei uns.
Der SPD-Landesvorstand hat den Landtag aufgefordert, die interfraktionelle Einigung für mehr direkte Demokratie in Baden-Württemberg schnellstmöglich umzusetzen. „Wir haben lange dafür gekämpft, Bürger stärker in Entscheidungen einzubinden“, so der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid am Wochenende. „Jetzt geht es darum, vollends Nägel mit Köpfen zu machen.“
„Als lebendige Mitgliederpartei ist es für uns als SPD selbstverständlich, dass unsere Mitglieder über den Koalitionsvertrag abstimmen. Im Gegensatz zur CDU wagen wir schon immer mehr Demokratie – in unserer Partei, aber auch bei der Bürgerbeteiligung im Land“, so SPD-Generalsekretärin Katja Mast zur Kritik von Bundesfinanzminister Schäuble an der geplanten Mitgliederbefragung der SPD.