In den letzten Wochen und Monaten gab es zahlreiche Diskussionen um den Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2024 und darin enthaltene Kürzungen. Als SPD-Fraktion haben wir zusammen mit den Koalitionspartnern in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses zahlreiche Verbesserungen erreicht.
Am 21. Oktober 2023 versammelten sich die Delegierten der BaWü-SPD zum Landesparteitag in Heilbronn. Ein Höhepunkt des Parteitags war zweifellos die Ansprache von Katarina Barley, der Spitzenkandidatin unserer SPD für die Europawahl 2024. Katarinas Rede war von Zuversicht, Hoffnung und leidenschaftlichem Engagement für die Europäische Union geprägt. Als überzeugte Europäerin betonte sie die Bedeutung von Solidarität und Zusammenarbeit in der EU. Die anstehenden Europawahlen werden schicksalhaft über die Zukunft der EU entscheiden. Dem Vormarsch rechtspopulistischer und rechtsextremer Kräfte in einigen europäischen Staaten. muss ein klareres Bekenntnis zur EU entgegengehalten werden.
Ein weiterer bedeutender Abschnitt des Parteitags widmete sich den Wahlen zur Antragskommission, dem Parteikonvent, dem Bundesparteitag, der Bundesvertreterversammlung und der Europaliste. Hier setzten sich herausragende Kandidaten durch, und besonders erfreulich war die erfolgreiche Wahl der Kandidaten aus dem Kreisverband Rhein-Neckar. So vertreten den Kreisverband in der Antragskommission Lars Castellucci, Farah Maktoul und Pascal Wasow. Die Europaliste führt unser bereits amiterender Abgeordneter im EP – Rene Repasi an.
Sieghart Brenner konnte im Heilbronner Stadtarchiv 32 Genossinnen und Genossen begrüßen und stellte uns Frau Eberlein und Herrn Schmitz vor. Die Beiden haben sich bereit erklärt, die in zwei Gruppen aufgeteilten Teilnehmer durch 3 Abteilung zu führen.
Die von Frau Eberlein zunächst geführte Gruppe besuchte die Ausstellung Stadtgeschichte, die dem Besucher höchste Aufmerksamkeit abforderte. Hier sind Dokumente, Zeichnungen, Modelle, allesamt in bester Qualität, die die Stadtgeschichte seit der ersten Erwähnung von Heilbronn, die eine Stadt Heilbronn bereits für 741 n. Ch. bezeugt, bis in die Jugendjahre der Besucher vorstellen. Der Besuch dürfte allein schon das Bedürfnis geweckt haben, diese Ausstellung allein und zeitlich sehr ausführlich anzusehen. Frau Eberlein erläuterte mit Hilfe eines Videos die Arbeit des Archivs und die Fragen der Moderne, dass mit der Digitalisierung keine Dokumente etc. aufbewahrt werden, sondern Dateien, die in späteren Jahren aber wieder zugänglich sein sollten.
Nach Halbzeit wechselte die Gruppe ins Archiv unter Führung von Herrn Schmitz. Tief in 2 Kelleretagen lagern gewaltige Bände, die teils bereits im Spätmittelalter entstanden. Der Gruppe wurde ein Ratsprotokoll im Original vorgelegt, in dem die Entscheidung der HNer Ratsherrn 1530 niedergelegt ist, sich dem Augsburger Bekenntnis anzuschließen, das heißt den evangelisch-lutherischen Glauben für die Stadt und deren Einwohner verbindlich zu übernehmen.
Die dritte und zeitlich kürzeste Station war der Lesesaal, der, wie die Ausstellung, dem Besucher offensteht. Hier sind u. a. Adressbücher bis ins 19Jh aufgereiht. So konnten einzelne Besucher ihre Vorfahren in diesen Werken bemerken. Allerdings sind in diesen Büchern keine Ehefrauen aufgeführt.
Schließlich sammelten sich die beiden Gruppen nach 2h30 am Eingang und Sieghart dankte den beiden Gästeführern.
Nachfolgend sind Auszüge aus der Heimseite des Stadtarchivs zu weiterer Information angefügt.
[Text: Hartmut Wilhelm; Foto: Richard Mall]