Aus dem Parteileben
Die Botschaft der Südwest-SPD bei ihrem Landesparteitag in Friedrichshafen ist klar: Je mehr die Bundesregierung in dieser Krisensituation anpackt, unterstützt und in eine gute Zukunft investiert, desto deutlicher wird der grün-schwarze Stillstand in Baden-Württemberg. „Eines der reichsten Länder in ganz Deutschland jammert, es habe kein Geld, statt in dieser Krise zu helfen. Während die Bundesregierung zeigt, wie kluges und entschlossenes Handeln in Krisenzeiten geht, sehen wir in Baden-Württemberg eine Landesregierung, die pausenlos gegen die Bundesregierung giftet, während sie sich auf bundespolitischen Entlastungen ausruht,“ so der mit 95,6 Prozent im Amt bestätigte Landesvorsitzende Andreas Stoch zur Bilanz der Landesregierung.
Ein intensives Wochenende beim Debattenkonvent liegt hinter uns. Wir haben über die aktuellen Ereignisse, vor allem aber über die Zukunft, Transformation, den Wandel der Gesellschaft und unsere Antworten als Partei darauf diskutiert.
Mit unserem Leitantrag haben wir heute auf den Weg gebracht, was aus Impulsen aus der Partei, Zivilgesellschaft und Wissenschaft hervorging. Und der Prozess endet nicht heute. Bis zum nächsten Bundesparteitag werden wir vor Ort weiterarbeiten. Wir wollen ein Jahrzehnt des Aufbruchs, ein Jahrzehnt der sozialen Demokratie, in dem wir konkrete Politik für die Bürger:innen umsetzen.
Die konkreten Missionen, die es benötigt, um eine gerechte Transfomation in Zukunft möglich machen zu können, findet ihr in unserem Leitantrag zum Debattenkonvent 2022 (PDF).

Im September hatte mit sehr großer Beteiligung die Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus im SPD-Kreisverband Mannheim zum Besuch des BUGA-Geländes auf Spinelli eingeladen. In diesem Zusammenhang wurde die Idee geboren, zur Unterstützung der BUGA einen Baum zu spenden.
„Als SPD-Arbeitsgemeinschaft war es für uns keine Frage, dass wir aus der Baumliste des BUGA-Freundeskreises einen Rot-Ahorn-Baum ausgesucht haben“, so Evi Korta-Petry, die stellvertretende AG-Vorsitzende. Am letzten Freitag trafen sich in der Parkschale am Rande des Spinelli-Geländes Evi Korta-Petry, Mathias Kohler und Harry Kroiss vom Vorstand der AG SPD 60 plus, die vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Thorsten Riehle begleitet wurden, mit Lydia Frotscher, Abteilungsleiterin für die gärtnerische Gestaltung der BUGA, David Ruf, Referent der BUGA-Geschäftsführung sowie Gerda Brand vom Vorstand des BUGA-Freundeskreises.
Lydia Frotscher informierte, dass der Rot-Ahorn in Nord-Amerika beheimatet ist und der klassische Baum für den berühmten „Indian Summer ist, der im Herbst recht lange seine Blätter trägt. Seit den 60er Jahren wird er auch in Europa gepflanzt. Der Baum wird bis zu 15 Metern hoch und wächst mit mehreren Aststämmen. Für Bienen und Insekten ist der Rot-Ahorn eine wahre Futtergrube. Er gilt als Klima-Baum und verträgt Kälte genauso wie lange Trockenzeiten, Starkregen und hohe Temperaturen. Die Parkschale, wo der AG SPD 60 plus gestiftete Baum gepflanzt wurde, wird ein Spiel- und Bewegungspark zwischen der Randbebauung und dem Spinelli-Park werden, der ausreichend Platz für Bewegung, Sport und Spiel für alle Generationen bieten soll. Gerda Brand vom Vorstand des BUGA-Freundeskreises überreichte dem Vorstand der AG SPD 60 plus eine Spendenurkunde (siehe Foto). „Wir begrüßen es sehr, wenn noch weitere Gruppen, Organisationen oder Einzelpersonen die BUGA mit einem Baum unterstützen. Bäume spenden Sauerstoff und speichern CO²,“ betont Harry Kroiss, der die Baumspende organisiert hatte.